08.09.05 Anpassung zum Aufholen – Pegu-Best Initiative zum Überholen
Das Peguform Werk in Bötzingen muss nun doch seine Struktur der aktuellen Auslastung anpassen.
Wie vor einigen Wochen berichtet, werden die Verkaufszahlen bei einigen Plattformen, für die das Werk Bötzingen liefert, nicht erreicht.
Bisher konnte dieser Volumenrückgang durch Mehrumsatz bei anderen Produkten ausgeglichen werden.
Um die Wettbewerbsfähigkeit am Standort zu erhalten, haben Geschäftsführung und Arbeitnehmervertretung Verhandlungen aufgenommen, die Werksstrukturen dieser veränderten Situation anzupassen.
Am heutigen Donnerstag fand eine Betriebsversammlung statt, in der die Belegschaft über die aktuelle Situation und den Stand der Verhandlungen informiert wurde.
Fit für die Zukunft: Die jüngst gestartete Offensive „Pegu-Best“ wird die gesamte Wertschöpfungskette, angefangen vom Vormaterial bis hin zum fertigen Produkt, optimieren. Das heißt, höchsten Kundennutzen schaffen durch optimale Qualität und kontinuierliche Prozessverbesserungen.
Eine konsequente Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit ist eine Grundvoraussetzung für Neugeschäft und damit die Absicherung der Zukunft des Unternehmens.
In Bötzingen beschäftigt Peguform derzeit insgesamt 1253 Mitarbeiter, davon allein im Produktionswerk rund 865 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz des Werkes beläuft sich auf ca. 125 Mio. Euro (Plan 2005).
Zum 01. Januar 2005 wurde die Peguform GmbH von der amerikanischen Investorengruppe Cerberus erworben.
Zur Peguform GmbH gehören sechs Produktionsstandorte in Deutschland und ein Standort in Tschechien, sowie mehrere Modulcenter.
Die Holding umfasst neben Deutschland auch die Aktivitäten in Spanien, Mexiko und Brasilien.
2004 erwirtschaftete das Unternehmen mit 7.200 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,4 Mrd. Euro und zählt damit zu den größten, selbständigen Automobilzulieferern. Peguform beliefert die Automobilhersteller mit großflächigen Kunststoffteilen im Innenraum sowie im Exterieur Bereich.








